Johannes Gebeshuber (50) bewirtschaftet 25 Hektar Weingärten in einem Ort mit klingendem Namen: Gumpoldskirchen. Weintechnisch hatte der knapp 4.000 Einwohner große Ort südlich von Wien im letzten Jahrhundert seine Blütezeit. Der Verschnitt aus Rotgipfler und Zierfandler (auch Spätrot genannt), der sogenannte „Gumpoldskirchner“, war einer der geschätztesten und gesuchtesten Weine des Kaiserreichs.
 Johannes Gebeshuber begann vor über 20 Jahren als Autodidakt, seit 2006 bewirtschaftet er seine Flächen biologisch (noch eher eine Seltenheit in der Thermenregion), seit 2017 arbeitet er nach Demeter-Richtlinien (biodynamisch). Seine ganze Leidenschaft gilt den raren und typischen Sorten Gumpoldskirchens, Zierfandler und Rotgipfler. St. Laurent und Pinot Noir ergänzen das Sortiment von rund zehn Stillweinen.