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Epokale 2011: In den Fußstapfen seines 100-Punkte-Vorgängers

Betörender Tänzer

03.12.2018

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Kellerei Tramin Epokale 2011 © Günther Facchinelli
Epokale: Nach 100 Parker-Punkten für den ersten Jahrgang, steht nun der Ausnahme-Gewürztraminer aus dem Jahr 2011 im Fokus der internationalen Weinwelt. Wie ist er ausgefallen? Experten sagen: „Leicht, unglaublich präzise und sehr harmonisch dreht er sich über den Gaumen.“ © Günther Facchinelli

Noch erhältlich, muss man sagen, denn das Interesse ist enorm. Vor allem Sommeliers und Liebhaber von Weinen mit hohem Lagerpotenzial interessieren sich immer mehr für dieses Juwel aus der Heimat der Traminer-Traube.

Harmonisch, elegant, voll verborgener Kraft

Epokale 11 präsentiert sich anders als der 09er, ein Umstand, der Kenner besonders neugierig machen wird, denn damit erweist sich Epokale als Wein, der Terroir und die Charakteristik des Jahrgangs besonders widerspiegelt. Während der 100-Punkte-Wein häufig als barock und großzügig beschrieben wurde, gleicht die aktuelle Ausgabe dieses Weines eher einem Tänzer, einer sehnigen Gestalt, dessen Kraft man auf den ersten Blick nicht erahnen würde. Der Wein tanzt leicht und präzise über Zunge und Gaumen, hinterlässt den Eindruck von harmonischer Eleganz, Aromen und Textur verschmelzen zu einem Ganzen.

Die markanten Unterschiede sind eine Folge der eigenwilligen Vegetationsperiode im Jahr 2011. Sie war durch einen sehr warmen Frühling mit früher Blüte gekennzeichnet, auf den ein kühler Juli und ein sehr warmer August folgten. Der September brachte sonnige Tage mit kalten Nächten. Das Resultat dieses Wechselspiels sind frische Aromen und ein insgesamt etwas schlankerer Körper, der aber zugleich anmutige Präsenz zeigt.

Kellerei Tramin Kellermeister Willi Stürz bei der Weinkontrolle © Antie Braito
Kellermeister Willi Stürz bei der Flascheninspektion im Ridnauner Bergwerksstollen. © Antie Braito

Epokale 2011 – eine Freude für Sommeliers und geduldige Genießer

Der goldgelbe Gewürztraminer duftet eindrucksvoll nach Rosenblüten, Lavendel und reifen exotischen Früchten wie Honigmelone, Mango, Maracuja und Pfirsich. Dazu kommen Noten von getrockneten Kräutern: Gewürznelken, Salbei, Ingwer, Safran, Zimt und Muskatnuss. Am Gaumen hinterlässt er den Eindruck von Kraft, zugleich ist er anmutig und geschmeidig, zeigt sich saftig und von schönem Trinkfluss. Die pikante Säure verbindet sich mit hochfeiner Restsüße und hinterlässt so einen schier unendlich langen Abgang.

„Sommeliers werden mit diesem Wein ihre helle Freude haben. Denn mit seiner Statur sollte er zu einer Vielzahl von Gerichten passen“, fasst Kellermeister Willi Stürz seine Verkostungseindrücke zusammen und kombiniert gleich im Geiste: „Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, asiatisch gewürztes Huhn, Truthahn, Appenzeller, Taleggio, Apfelstrudel, Desserts mit Zimt, Marillen und Zwetschgen, Kaiserschmarrn…….“

Zudem ist Epokale ein Wein, der in jeder Phase seines langen Lebens prachtvoll schön sein wird, wenngleich auf immer andere Art – je nachdem, wie lang er weiter reifen darf.

Kellerei Tramin vlnr: Willi Stürz und Wolfgang Klotz © Antie Braito
Kellermeister Willi Stürz und Vertriebschef Wolfgang Klotz bei der Bergung der kostbaren Flaschen. © Antie Braito

Reifung im Bergwerksstollen

Wie schon sein Vorgängerjahrgang, hat auch Epokale 2011 eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte hinter sich. Die Trauben stammen aus zwei der ältesten Anlagen rund um den Nussbaumer Hof in der Lage Söll – einer der besten Traminer-Lagen in Südtirol. Hier auf rund 450 Meter Seehöhe liegt eine dicke Schicht von kalkhaltigem Schotter mit Lehmerde über einem felsigen Untergrund aus Porphyr. Diese Bodenzusammensetzung sorgt für die feine Mineralität im Wein. Das Kleinklima ist durch extreme Temperaturschwankungen geprägt. Sonnige Tage von mediterraner Wärme werden von kalten Nächten abgelöst, in denen sehr kühle Fallwinde vom Mendelkamm durch das Etschtal wehen.

Abgefüllt im August 2012, wurden die Flaschen in den auf knapp 2000 Meter Höhe gelegenen Ridnaun-Stollen gebracht, ein altes Bergwerk, das bis zu 4000 Meter tief in den Berg hineinreicht. Dort reifte dieser Ausnahmewein in völliger Dunkelheit, völliger Ruhe, bei gleichbleibender Temperatur von 11 Grad Celsius, einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent und identem Luftdruck wie im Freien. Erst nach sechs Jahren wurde er jetzt wieder ans Licht geholt.

Kellerei Tramin im Herbst © Florian Andergassen
Die Kellerei Tramin mit ihrem spektakulären Betriebsgebäude kultiviert ihre Weinberge in und rund um den berühmten Ort Tramin. Besonderes Augenmerk wird auf die anspruchsvolle Sorte Gewürztraminer gelegt, die das Weingut in unteschiedlichsten Spielarten produziert. © Florian Andergassen

Der Epokale 2011 ist bei folgenden Bezugsquellen erhältlich:

Österreich:
Wagners Weinshop, www.wagners-weinshop.com
Preis: € 90,- inkl. MwSt.

Deutschland:
Superiore, www.superiore.de
Preis: € 90,- inkl. MwSt.

Schweiz:
Cultivino, www.cultivino.ch
Preis: SFR 103, – inkl. MwSt.

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