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San Francisco World Spirits Competition: Silber für Farthofers O-Gin!

Das Jahr des O-Gin

24.04.2015

Sorry, this entry is only available in German.

Farthofer O-Serie © Daniel Schalhas
Mittlerweile hoch dekoriert: Josef Farthofers biologische O-Serie, bestehend aus O-Vodka, O-Gin und O-Rum

Silber für O-Gin in San Francisco

Die Konkurrenz war riesig! Noch nie in der 15-jährigen Geschichte der San Francisco World Spirits Competition gab es so viele Einreichungen wie dieses Jahr. Das unterstreicht die weltweite Bedeutung dieser Prämierung. Mehr als 1.500 Spirituosen aus 65 verschiedenen Ländern der Welt wurden dieses Jahr eingereicht. Ende März wurde diese Vielzahl an Destillaten aus allen Kontinenten in San Francisco von 41 Spirituosen-Experten blind verkostet. Farthofers biologischer O-Gin wurde mit Silber prämiert! Die Freude im Hause Farthofer ist riesengroß, stammten doch die weiteren eingereichten Gins aus absoluten Gin-Nationen wie Großbritannien, Niederlande, Canada, USA oder Deutschland. Insgesamt wurden 121 Medaillen für Gin vergeben. Hier die Ergebnisse im Detail.

Botschafter des Mostviertels

Gin aus dem Mostviertel? „Für viele Exportmärkte ist unser O-Gin mittlerweile zum Türöffner geworden“, sagt Josef Farthofer. Und das verwundert auf den ersten Blick ein wenig, steht das Mostviertel doch in erster Linie für glasklare Fruchtbrände. Josef Farthofer hat sich mit seinem Talent für Brände aller Art aber mittlerweile über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Das Unternehmen startete den Verkauf interessanterweise in Deutschland, Österreich folgte erst später. Heute wird in zehn Länder weltweit exportiert, u.a. Singapur, China, Spanien, Portugal oder die Schweiz.

O-Gin ist einer von über 40 Bränden und Likören im Sortiment der Bio-Destillerie mit Sitz in Öhling bei Amstetten. Die schmackhafte Spirituose macht mittlerweile 16 % des Umsatzes aus und wird in sieben Länder exportiert. Auch in der Mostelleria, dem Produktions-, Schau- und (Wohn)gebäude von Doris Hausberger und Josef Farthofer in Öhling an der Moststraße Niederösterreich, verdreifachte sich der Ab Hof Verkauf von O-Gin während der letzten drei Jahre. „Vor fünf Jahren fragte noch kein Besucher von sich aus nach Gin. Mittlerweile ist die Frage Standard“, stellt Doris Hausberger erfreut fest.

Zum Gin-Machen inspiriert hat Josef Farthofer vor knapp zehn Jahren übrigens der Name des elterlichen Waldes: „Kronawett-Holz“. Dieser Name leitet sich vom früheren Vorkommen von Kronawett an Waldlichtungen auf trockenen Böden ab – so wurde im Mostviertel der Gemeine Wacholder genannt.

Farthofer Direktor Johann Olbertz Josef Farthofer Night Bar Palais Hansen Kempinski ©Jürgen Schmücking
Die O-Serie ist zunehmend in erstklassigen Bars erhältlich, wie z. B. an der Bar des Palais Hansen Kempinski Wien © Jürgen Schmücking

Woraus besteht O-Gin?

Die Basis des O-Gin ist hochwertiger Bio-Kornbrand, natürlich aus dem Hause Farthofer. 24 verschiedene Kräuter und Gewürze – „Botanicals“ genannt, mazeriert der umtriebige Brenner darin. Selbstverständlich sind alle Zutaten biologischen Ursprungs. Eines der Geheimnisse der populären O-Serie ist das besonders weiche Wasser. Es stammt aus einer hauseigenen Quelle im oberen Mühlviertel und macht Farthofers Brände unvergleichlich mild und weich. Jede Flasche ist mit einer fortlaufenden Flaschennummer versehen und somit ein Unikat.

Farthofer Destillothek ©Weinfranz
Auch Ab Hof boomt Gin: Der Umsatz verdreifachte sich in nur drei Jahren

Bezugsquellen Österreich, Deutschland, Schweiz

Killis Getränke, Wien
Feinkost Böhm, Stuttgart
Haus Österreich, Luzern
Preis für 0,7 Liter zwischen € 45 – 50/CHF 62

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