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Gut Hermannsberg mit Vinum Sekt Award

Deutschlands bester Riesling-Sekt

04.12.2019

Sorry, this entry is only available in German.

Gut Hermannsberg Harald Scholl Karsten Peter
Harald Scholl von der VINUM überreicht Karsten Peter die große Auszeichnung. © Gut Hermannsberg

Alles eine Frage der Zeit 

Den Weinen die Zeit geben, die sie brauchen, ist stets das Credo von Karsten Peter, dem überlegten Weinmacher auf Gut Hermannsberg. Auch wenn er dafür unkonventionelle Wege gehen muss. So etwa kommt der 2015er Riesling Grosses Gewächs aus der Kupfergrube erst wieder 2020, also nach fünf (!) Reifejahren, auf den Markt.

Ebenso ausreichend Zeit gab Peter auch seinem ersten Lagensekt aus der Kupfergrube, den er ganze 66 Monate auf der Hefe lagern ließ. Denn für ihn stand fest: “Damit ein Rieslingsekt seine Präzision, straffe Struktur und Mineralität entwickeln kann, braucht es neben einer hervorragenden Lage vor allem eins: sehr, sehr lange Reifezeit.”

Der Erfolg gibt ihm Recht. Unlängst zeichnete das VINUM-Magazin beim Deutschen Sekt Award den 2013er Riesling Sekt Extra Brut von der Kupfergrube als besten Deutschen Rieslingsekt in der Königsklasse “über 36 Monate Hefelager” aus. Diese Auszeichnung ist in doppelter Hinsicht bedeutend: Sie setzt das Scheinwerferlicht auf die Sektkompetenz, die auf Gut Hermannsberg und in Winzer Karsten Peter schlummert. Und sie bringt erneut die Nahe als Sektregion in den Fokus.

Perfekter Jahrgang

Der Jahrgang 2013 bot sich als ein Sekt-Jahr an, denn der Witterungsverlauf war kühl, und die Reife schritt langsam voran. Als Peter die Rieslingtrauben für den Sekt im September erntete – lang vor der Ernte der stillen Weine – zeigten sie eine unglaubliche Fruchtigkeit und hohe Frische bei mäßiger Zuckerreife. Genau das wünscht man sich, wenn man einen großen Schaumwein mit langer Lebensdauer herstellen möchte. Nach der Flaschengärung und 66 Monaten Hefelager zeigte sich der Sekt in derart perfekter natürlicher Balance, dass Karsten Peter auf jegliche Dosage verzichtete, obwohl dieser Sekt gerade einmal 1,6 g (!) Restzucker hat, knochentrocken also. Auch wenn auf dem Etikett Extra Brut steht, ist das „Brut Nature“ im besten Sinne.

 MEHR ZUM SEKT

Die Versteigerung

Der Einzellagensekt von der Kupfergrube 2013 wurde in einer Auflage von 800 Flaschen gefüllt. Rund 500 wurden für die VDP.Versteigerung im September 2019 freigegeben. Der Rest wird in der Schatzkammer von Gut Hermannsberg verwahrt.  „Wir wollten eigentlich nur 240 Flaschen zur Auktion bringen, aber die Nachfrage war so stark, dass der Preis zu hoch gestiegen wäre.“, berichtet Peter. Deswegen verdoppelte er die Flaschenzahl während der Versteigerung und hielt damit den Preis bei knapp 50 Euro je Flasche. „Wir wollen ja, dass unser Sekt getrunken und nicht zum Spekulationsobjekt wird.“, lächelt Jens Reidel.

MEHR ZUR VERSTEIGERUNG

 

Gut Hermannsberg Kupfergrube Sekt

1. Platz Rieslingsekt “über 36 Monate Hefelager”
Schlossböckelheimer Kupfergrube Riesling Extra Brut 2013

VINUM beschreibt den Kupfergrube Sekt: “Duftet fein nach fischer Brioche, gelber Steinfrucht, ein Hauch Vanille. Zeigt sich im Mund gelassen und fein gesetzt, lang, leicht oxidative Noten. Geht mit Luft auf, wird präsenter, zeigt getrocknete Kräuter, Tiefgang und feine Balance. Potenzial sehr hoch, nobel, mit hochfeiner Perlage und mineralischem Kern.”

Das eindrucksvollste ist jedoch die Trinkempfehlung: 2019 bis 2026 empfiehlt VINUM, was für einen degorgierten Schaumwein schon ein beachtliches Zeichen ist. Es zeigt, dass der Gut Hermannsberg Kupfergrube Sekt erst am Anfang seiner Reise ist. Glück für all jene, die eine Flasche bei der Versteigerung ergattern konnten oder dies noch tun wollen.

Der Sekt ist unter anderem erhältlich bei Lobenbergs Gute Weine für € 69