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Erster Lagen-Sekt aus dem Weingut am Nil

Ein Sekt namens Saumagen

16.05.2019

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Weingut am Nil Kallstadter Saumagen Pfalz © Melhubach Photographie
Der sanfte Hang am Fuße des Pfälzer Waldes ist bekannt für seine hervorragendenen Rieslinge. © Melhubach Photographie

Der Kallstadter Saumagen

Die Weinlage „Kallstadter Saumagen“ gehört zu den besten Rebflächen des Weinbaugebiets Pfalz und ist 37 Hektar groß. Vier davon bewirtschaftet das Weingut am Nil, das eine besondere Bindung zum Saumagen hat. Eine kleine Katasterlage innerhalb dieser vier Hektar nennt sich „Nil“ und ist Namensgeber des Weinguts am Nil. Der Saumagen ist am Rande des Pfälzer Waldes gelegen und bietet einen phänomenalen Blick über die Rheinebene bis hin zum Rhein. Durch die Ausrichtung nach Süd-Osten erhalten die Reben viel Sonne. Der Kalkmergelboden mit großem Löss-Lehm-Anteil lässt die Reben tief wurzeln und ist ein hervorragender Wasser- und Wärmespeicher.

Der erste Sekt aus dieser eindrucksvollen Lage will jetzt beweisen, dass auch Schaumweine dieses einzigartige Terroir widerspiegeln können.

Weingut am Nil Riesling Brut Sekt
Riesling Brut: spritzig und fruchtig präsentiert der erste Nil-Sekt die Rebsorte Riesling. © Melhubach Photographie
Weingut am Nil Saumagen Riesling Brut
Der Lagen-Sekt aus dem Kallstadter Saumagen bildet die Spitze des Sortiments im Weingut am Nil © Melhubach Photographie

Riesling ist nicht gleich Riesling

Der Lagensekt aus dem “Kallstadter Saumagen” ist nicht der erste Schaumwein aus dem Hause Nil. Bereits mit dem “Riesling brut” stellte Kellermeister Johannes Häge sein Talent für das Prickelnde unter Beweis. Beim Ausbau fokussiert er auf die besten Eigenschaften der Rebsorte Riesling: Frisch und fruchtig sollte er sein, ohne dabei auf Eleganz zu verzichten.

Der Herstellungprozess beider Sekte wurde besonders schonend mit der natürlichen Süße des Traubenmostes gestartet. Größter Unterschied zwischen den beiden Riesling-Sekten ist der Erntezeitpunkt. Während der Riesling Sekt in Silber wie üblich etwa zwei Wochen vor der Hauptlese geerntet wurde, ließ man die Trauben für den Riesling Lagen-Sekt voll ausreifen. “Nur wenn die Trauben absolut reif sind, können sie das Terroir der besonderen Lage transportieren”, erklärt Winzer Johannes Häge. Die Trauben für den Sekt wurden also gemeinsam mit den Trauben für den Lagenwein aus dem Kallstadter Saumagen gelesen und in großen Holzfässern vergoren. Anschließend füllte Häge einen Teil des Weines für die zweite Gärung in Flaschen und benutzte zum Gärstart den eigenen Traubenmost. Nach 18-monatigem Hefelager ist das Ergebnis ein Sekt, der deutlich kräftiger und strukturierter ist, als der Rebsorten-Sekt. Was sagt der Winzer selbst? “Ziel war es, die Eleganz und die Kraft des Saumagens auch im Sekt wieder zu finden.”, zeigt sich Häge zufrieden. Beide Sekte ziehen nicht zuletzt aufgrund ihrer dekorativen Zinn-Etiketten alle Blicke auf sich.

Bezugsquelle: Riesling Sekt Brut 2016 € 15,50 und Riesling Sekt Brut Saumagen 2016 €33,50 bei Traubenmeer

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