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„Alpine Ageing“ in luftigen Höhen

Farthofer treibt es auf den Gipfel

07.09.2017

Sorry, this entry is only available in German.

Farthofer Mostello 2006 © Daniel Schalhas
Wer Mostello in der Ebene probieren möchte, hat am 9. und 10. September bei der Gault Millau Genussmesse im Wiener Kursalon (Lehar-Saal, bei den Brennern, Tisch 1) die Möglichkeit dazu! © Michael Mayer
Farthofer Walmendingerhornbahn © Michael Mayer
Bald ist es so weit: Mostello Fass 40 wird am Walmendingerhorn im Kleinwalsertal verkostet. © Michael Meyer

 

Farthofers Mostello ist eine faszinierende Bio-Alternative zu gängigen Aperitifs und Digestifs großer Handelshäuser. Josef Farthofer macht ihn seit zwölf Jahren, auf die Idee kam er über aufgespriteten Wein. Der Bio-Birnendessertwein riecht und schmeckt wie Port, ist aber aus vier autochthonen Mostviertler Birnensorten hergestellt.

So richtig besonders macht die geschützte Eigenkreation aber das „Alpine Ageing“. Mostello reift nämlich insgesamt vier Jahre lang im Keller der Destillerie und darf davon ein ganzes Jahr lang raus an die frische Luft! Dort machen die Fässer alle Jahreszeiten durch: die milde Frühlingsluft, teilweise brütende Sommerhitze, warme Tage und kühle Nächte im Herbst und Minusgrade, Eis und Schnee im Winter. Dieses “Alpine Ageing” im Mostviertler Voralpenland verleiht Mostello seinen komplexen, vollmundigen Geschmack.

Farthofer Mostello Triologie © Daniel Schalhas
Süß oder trocken? Den Bio-Birnendessertwein von Doris und Josef Farthofer gibt es in zwei Geschmacksrichtungen, je nach Jahrgang. © Manfred Horvath
Farthofer Doris und Josef in der Mostelleria © Manfred Horvath
Doris und Josef Farthofer in ihrer Destillerie beim Verkosten des Mostellos.
Farthofer Mostelleria © Daniel Schalhas
Die Fässer-Pyramide vor der Destillerie Farthofer ist zum heimlichen Wahrzeichen Öhlings geworden! © Manfred Horvath
Farthofer Mostello Pyramide © Manfred Horvath
Die Reifung an der frischen Luft macht Mostello außerordentlich komplex.
Farthofer Mostello Fass auf dem Walmendingerhorn © Michael Mayer
Solitär auf knapp 2.000 Metern Seehöhe! Mostello Fass 40, Jahrgang 2014

Ein einzelnes Mostello-Fass hat es besonders weit und hoch hinauf geschafft. Fass 40, Jahrgang 2014, landete am Walmendingerhorn im Kleinwalsertal, 500 km von seiner Heimat, Öhling bei Amstetten, entfernt. Die Kooperation kam über den befreundeten Hotelier Hermann Haller aus Mittelberg zustande, er ist ein großer Fan des österreichischen Bio-Aperitifs und serviert Mostello schon seit einigen Jahren in seinen Hotels.

Am Podest

Im Mai des Vorjahres wurde das volle Fass 40 von Öhling nach Mittelberg gefahren, in die Walmendingerhornbahn verladen und auf der Terrasse des Gipfelrestaurants „Gipfelstuba“, wenige Meter unterhalb des Gipfels, platziert. Dem Fass wurde sogar eine eigene Plattform gebaut. Auf knapp 2.000 Metern lagert Fass 40 nun schon seit 16 Monaten. Dort oben macht es in aller Ruhe und Gelassenheit alle alpinen Wetterkapriolen mit, von intensiver Sonneneinstrahlung und zahlreichen Sonnenstunden bis zu kaltem Wind, eisigen Temperaturen und Schnee im Winter. Josef Farthofer ist begeistert: „Fass 14 ist eines der spannendsten Projekte, die ich derzeit betreibe. Mostello wird unter solchen Wetterkonditionen noch vielschichtiger; ich hadere mit dem Abfüllen, weil ich dieses Einzelfass um keine Minute seiner köstliche Weiterentwicklung bringen will!“

Wie sich der Solitär geschmacklich entwickelt hat, wird am Samstag, 23. September zum ersten Mal um 15.30 Uhr von Doris und Josef Farthofer verkostet.

Haben Sie Lust, mit dabei zu sein?

Die Wanderung auf das Walmendingerhorn ist eine einfache, rund zweistündige Wanderung (Mittelberg ist 20 km von Oberstdorf entfernt, 100 km vom Arlberg, 190 km von München und 300 km von Salzburg.) Alle, die es eilig haben (oder wenn das Wetter nicht mitspielen sollte) gelangen mit der Bergbahn bequem in wenigen Minuten zur “Gipfelstuba”. Nach der Verkostung des Mostellos Fass 40 laden Doris und Josef Farthofer zu einer Vertikale von acht Jahrgängen Mostello in die Hora-Bar des Restaurants mit kleinem Imbiss ein, darunter einige Fassproben.

Samstag, 23. September 2017, Abmarsch um 12.30 oder Treffpunkt bei der Talstation der Walmendingerhornbahn um 14.30 Uhr. Anmeldung nur für Fachpublikum bei Wine&Partners, Brigitte Riener, unter b.riener@wine-partners.at erbeten.

Bezugsquellen & Preis Mostello

Österreich: Julius Meinl am Graben, Graben 19, 1010 Wien
Deutschland: Feinkost Böhm, Kronprinzstraße 6, 70173 Stuttgart
Restaurant Horváth, Paul-Lincke-Ufer 44A, 10999 Berlin
Dorfkrug, BAR & GRILL, Braderuperweg 3, 25999 Kampen/Sylt

Ab-Hof Preis Mostello: 0,375 Liter € 24,90 brutto

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