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Frisch, saftig, reinsortig: Harkamps Hattrick vom Flamberg

13.05.2013

Sorry, this entry is only available in German.

Die Trauben stammen vom Flamberg, einem Hügel in der südsteirischen Weinregion – rund 40 Kilometer südlich von Graz und 35 Kilometer nord-westlich der slowenischen Grenze – der mit seinem Boden aus Sand, Muscheln und Korallen sowie seinem Mikroklima ein ideales Terroir für duftige, frische Weißweine darstellt. Harkamp bearbeitet hier schon länger mehrere Weingärten mit verschiedenen Rebsorten. Nun baut er erstmals diese wunderbaren Trauben getrennt aus.
Die drei neuen Weine sind ab sofort am Markt erhältlich.

„Für mich ist und bleibt der Flamberg ein Stück Himmel, 
der seinen Namen als flammender Aussichtspunkt der ganzen Region schon sehr früh bekommen haben muss. An seinen wunderbaren Hängen habe ich als Bub immer davon geträumt, mit seinen Trauben große Weine zu machen. Es ist ein Wahnsinnsgefühl, das dieser Traum nun Wirklichkeit geworden ist“, schwärmt der sympathische Winzer Hannes Harkamp.

Die Lage Flamberg

Geologisch betrachtet ist der Flamberg ein großer, mit Muscheln und Korallen durchsetzter Sandhügel. Diese Überreste eines Korallenriffs eines urzeitlichen Meeres erstrecken sich auf rund 400 Meter Seehöhe entlang des gesamten Hügels. Die Kalkablagerungen lassen die Trauben sehr gut ausreifen und verleihen den Weinen eine straffe Mineralität, die bei der Flamberg-Kollektion von Hannes Harkamp wunderbar herauszuschmecken ist.

Der Flamberg befindet sich zur Gänze auf dem Gemeindegebiet von St. Nikolai im Sausal, rund 40 Kilometer südlich von Graz, der Hauptstadt der Steiermark. Die Lage ist insgesamt 52 Hektaren groß, 21 Hektaren sind mit Reben bepflanzt. Harkamp bewirtschaftet hier 11 Hektaren. Ganz oben auf dem Bergrücken, mit einer atemberaubenden Aussicht über das waldreiche Hügelland, befindet sich das Weingut und Weingartenhotel Harkamp.

Harkamp Petra Hannes Harkamp © Karin Bergmann
Hannes und Petra Harkamp

Die neue Flamberg-Kollektion

Seit Jahren beobachtet Hannes Harkamp seine Trauben am Flamberg ganz genau. Bisher wurden die Trauben der Sorten Gelber Muskateller, Sauvignon Blanc und Morillon für die Linie Steil-Sausal verwendet. 2012 war es schliesslich soweit: „Da die Trauben seit Jahren wunderbar ausreifen und die Kalkablagerungen den Weinen ein erfrischendes Rückgrat verleihen, wollte ich diese drei Rebsorten endlich als eigenständige Weine vinifizieren “, verrät Hannes Harkamp. Er entschied sich ganz bewusst für Spontanvergärung. „Das verleiht den Weinen noch mehr Charakter und Eigenständigkeit“, begründet der Perfektionist seine Entscheidung. Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc wurden zur Gänze im Stahltank vergoren und ausgebaut, Morillon erhielt seinen Schliff durch eine sieben-monatige Reifezeit im grossen Holzfass.

Die neue Linie Flamberg reiht sich nun zwischen Steil-Sausal und den Einzellagenweinen des Hauses ein.

Flamberg Gelber Muskateller 2012

Der Wein präsentiert sich in strahlendem Grüngelb. Er betört in der Nase mit Litschiaromen, reifen Orangen und Minzenoten. Gut balanciert, trockenes Finish. Der Wein passt besonders gut zu mariniertem Kalbskopf oder feiner Tafelspitzsulz.
12 % Alkohol, 2,4 g/l Restzucker, 5,5 g/l Säure

Harkamp Gelber Muskateller Flamberg © Harkamp
Flamberg Gelber Muskateller

Flamberg Sauvignon Blanc 2012

Dieser Wein präsentiert sich in hellem Gelb. In der Nase werden sofort erfrischende Quitten- und Stachelbeertöne erkennbar, unterlegt von zarten exotischen Noten nach Papaya und Maracuja. Das Traubenmaterial wurde sehr reif gelesen, die mollige Wärme am Gaumen wird von einer prickelnden Mineralität wunderbar ausgeglichen, danach folgt ein feingliedriger, langer Abgang. Sehr gut trinkt sich dieser Wein beispielsweise zu lauwarmem Zucchinisalat mit Garnelen, Ingwer, Minze und Koriander.
12 % Alkohol, 2,4 g/l Restzucker, 5,5 g/l Säure

Harkamp Sauvignon Blanc Flamberg © Harkamp
Flamberg Sauvignon Blanc

Flamberg Morillon 2012

Dieser Wein präsentiert sich in kräftigem Goldgelb, würziger Duft nach Anis, Wacholder und Gewürzsträusserl; am Gaumen fast opulent – ohne üppig zu sein. Eine vibrierende Mineralik verleiht dem Wein eine feine Eleganz, langer und trockener Abgang. Perfekt zu kross gebratenem Zander auf Karotten-Dinkel-Risotto.
12 % Alkohol, 2,4 g/l Restzucker, 5,5 g/l Säure

Harkamp Morillon Flamberg © Harkamp
Flamberg Morillon

Der Name Flamberg

Schon in der Bronzezeit war es üblich, dass sich die Bewohner des südsteirischen Hügellandes gegenseitig vor Gefahr warnten, indem sie Feuer auf einem Hügel oder Berg entzündeten. Der Flamberg war ein solcher Signal-Hügel, davon leitet sich vermutlich auch der Name („Flammen-Berg“) ab. So zeugen Kohlenreste am Flamberg, die nur 100 Meter vom Weingartenhotel Harkamp entfernt gefunden wurden, von einer urgeschichtlichen Feuerstelle. Im Weingartenhotel Harkamp selbst kann man übrigens diese mehrere Tausend Jahre alten Überreste besichtigen.

Bezugsquellen

Dani Matter, 7503 Samedan, +41 (0)79 455 45 21, www.danimatterweine.ch
Flamberg Gelber Muskateller 2012 – CHF 21
Flamberg Morillon 2012 – CHF 22
Flamberg Sauvignon Blanc 2012 – CHF 23

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