Deutsch  |  English
NEWS

"Ask Wine&Partners.
They know how to do it"

Peter-Jordan-Straße 6/3
1190 Wien

+43 1 369 79 900
office@wine-partners.at
  | Suche

Die 41. Ausgabe des Restaurantführers bringt international vergleichbares Bewertungssystem

Gault&Millau Österreich vergibt erstmals fünf Hauben

21.11.2019

Sorry, this entry is only available in German.

GM Martina und Karl Hohenlohe © Philipp Lipiarski / www.goodlifecrew.at
Die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe präsentieren den neuen Gault&Millau Guide 2020 mit neuem Bewertungssystem. © Philipp Lipiarski

Fünf Hauben statt vier für die absolute Spitze – diesen Schritt ist das Gault&Millau-Mutterland Frankreich bereits 2010 gegangen. Im Vorjahr folgte Deutschland. Somit ist die Umstellung des österreichischen Bewertungssystems auch ein Schritt, um die internationale Vergleichbarkeit der bewerteten Restaurants sicherzustellen, umso mehr, als Gault&Millau stark expandiert. Gault&Millau-Restaurant-Guides gibt es mittlerweile auch in Kroatien, Polen, Russland, Rumänien und Slowenien, außerdem in Australien, Israel, Japan, den USA und Kanada.

Gleiche Maßstäbe

Damit sich die Leserinnen und Leser in dieser Vielfalt auch länderübergreifend ein Bild machen können, müssen überall die gleichen Maßstäbe angesetzt werden. „Im internationalen Vergleich waren unsere besten Hauben-Restaurants in den letzten Jahren benachteiligt, weil sie eine Bewertung mit fünf Hauben gar nicht erreichen konnten“, begründet Chefredakteurin Martina Hohenlohe das neue Bewertungssystem. Internationale Vergleichbarkeit ist aber eine wichtige Anforderung an einen verlässlichen Restaurant-Guide, denn, so Hohenlohe, „Feinschmecker reisen gern und wollen global informiert sein.“

Größere Differenzierung

Zum Ziel der länderübergreifend gleichen Maßstäbe kommt aber noch die größere Differenzierung, die eine Fünf-Hauben-Skala bietet. Hohenlohe: „Im obersten Segment liegen die Besten nahe beisammen, da kommt es auf feine Unterscheidung an. An der Basis herrscht ebenso große Dynamik, auch da brauchen wir flexiblere Instrumente der Bewertung.“

Die Methode für eine faire und angemessene Kritik der getesteten Restaurants haben sich die Gründer des Guides – Henri Gault und Christian Millau – 1972 vom französischen Schulnotensystem abgeschaut, bei dem jeweils 20 Punkte als Maximalwert vergeben werden. Daran hält der Guide Gault&Millau auch weiter fest, lediglich die Zuordnung von Punkten zu Hauben wird neu geregelt und dadurch präziser:

5 Hauben – 19 bis 19,5/20
4 Hauben – 17 bis 18,5/20
3 Hauben – 15 bis 16,5/20
2 Hauben – 13 bis 14,5/20
1 Haube    –  11 bis 12,5/20
Bewertung ohne Haube – 10 bis 10,5/20

Fünf Hauben für die fünf Besten

Die aktuelle, neu vergebene Punktewertung zeigt, dass fünf Restaurants in Österreich fünf Hauben verdienen. Diese fünf rangieren mit dem neuen Guide Gault&Millau jetzt auch international dort, wo sie hingehören, nämlich in die absolute Top-Liga. Die neuen Fünf-Hauben-Köche mit 19 von 20 Punkten sind: Foto v.l.n.r.: Heinz Reitbauer, Steirereck im Stadtpark/Wien, Karl und Rudolf Obauer, Obauer/Werfen, Konstantin Filippou, Konstantin Filippou/Wien, Silvio Nickol,Silvio Nickol Gourmet Restaurant/Wien, Simon Taxacher, Simon Taxacher/Kirchberg in Tirol.

Sie alle konnten ihre herausragende Wertung vom vergangenen Jahr verteidigen – und haben nach dem neuen Reglement sogar noch Raum, sich noch weiter zu steigern, denn immerhin können auch noch die international äußerst selten vergebenen Noten von 19,5 oder 20 Punkten erreicht werden.

Dahinter gibt es ein relativ breites Feld von 38 Restaurants, die mit 17 bis 18,5 Punkten bewertet sind und angesichts dieser Leistung vier Hauben mehr als verdient haben. Feinschmecker werden künftig also nicht mehr nur auf die Anzahl der Hauben, sondern auch auf die dazu gehörigen Punkte achten. Martina Hohenlohe: „Gerade im 2- und 3-Haubenbereich schafft das erweiterte Bewertungssystem zusätzliche Möglichkeiten der Differenzierung. Das bringt mehr Fairness für die bewerteten Betriebe, vor allem aber eine noch bessere Orientierung für die Gäste.“

Einstieg in die Haubenwelt bleibt anspruchsvoll

Nicht zuletzt bringt das neue Bewertungssystem auch größere Transparenz im Umgang mit neuen Lokalen. Österreichs kulinarische Landschaft ist ungemein dynamisch geworden, Jahr für Jahr bringen junge Köche und Restaurantbetreiber mit neuen Konzepten frischen Wind in die Szene. Durch sie entsteht gewissermaßen „Druck von unten“, der sich insgesamt sehr positiv auf die Entwicklung der heimischen Kulinarik auswirkt. Allein im aktuellen Guide sind 75 neue Hauben-Restaurants zu finden.

Das erweiterte Punktesystem mit Halbpunkten von 11 bis 19,5 erlaubt es, diese große Zahl an Restaurants deutlich differenzierter zu beurteilen.

„Der Einstieg in die Haubenwelt wird dadurch zwar nicht einfacher, aber durch das Einziehen einer neuen Bewertungsebene können wir besser auf die unterschiedlichen Küchenleistungen eingehen“, sagt Herausgeber Karl Hohenlohe.

Rasante Entwicklung in Österreich – 692 Hauben-Restaurants!

In der ersten Ausgabe des Guide Gault&Millau im Jahr 1980 gab es insgesamt 16 Hauben-Lokale. Davon durfte sich nur ein einziger Betrieb (Karl Eschlböck) über zwei Hauben freuen. Die 15 anderen Lokale wurden damals mit einer Haube ausgezeichnet. Zum Vergleich: Heute gibt es allein 307 Ein-Hauben-Restaurants und 692 Hauben-Restaurants insgesamt in ganz Österreich.

Hier finden Sie die Haubenstatisik in Österreich 2020.

Hier finden Sie alle 38 Vier-Hauben-Restaurants und eine Liste aller Restaurants sortiert nach Bundesländer.

 

Vom Restaurant- zum Genussführer

Die Feinschmecker-Szene in Österreich ist so bunt und vielfältig wie nie zuvor. Daher finden Interessierte nicht nur mehr als 800 bewertete Restaurants, sondern auch:
312 Hotels in 7 unterschiedlichen Kategorien
167 Almhütten (Plus: Extra Hütten-Guide für Tirol)
NEU: Die besten 90 Golfclub-Restaurants
NEU: Die besten Bars und Kaffeehäuser

Außerdem vergibt Gault&Millau Sonderpreise für die qualitätsvollsten und authentischsten Genussmittel, die in Österreich produziert werden – vom besten Speck über Honig bis zum Fruchtsaft.

Die Gault&Millau Sonderpreise 2020, nach Bundeländern gereiht:

Simon Schubert © Fabian Aend

 

Wien:

Pâtissier des Jahres: Lukas Lacina, Weinbistro MAST, Porzellangasse 53, 1090 Wien
Service Award: Heiner Unbenannt, Restaurant Apron im Hotel am Konzerthaus, Am Heumarkt 35-37, 1030 Wien
Sommelier des Jahres: Simon Schubert, Restaurant Aend, Mollardgasse 76, 1060 Wien

Niederösterreich:

Alternativer Wein des Jahres: 2017 Sauvignon Blanc Numen Fumé Blanc, Johannes Zillinger, Landstraße 70, 2245 Velm-Götzendorf, Weinviertel
Kollektion des Jahres: Knoll, Unterloiben 10, 3601 Dürnstein, Wachau
Weinkarte des Jahres Österreichschwerpunkt: Sodoma, Bahnhofstraße 48, 3430 Tulln
Sekt des Jahres: 2015 Grüner Veltliner Brut Nature Große Reserve, Zuschmann-Schöfmann, Else Zuschmann-Schöfmann, Peter Schöfmann, Winzerstraße 52, 2223 Martinsdorf
Bier des Jahres: Wiener Lager, Gablitzer Privatbrauerei, Hauptstraße 14, 3003 Gablitz
Fruchtsaft des Jahres: Apfel-Traube, Grubers Fruchtsaft, Ing. Franz Gruber, Kirchensteig 35, 2203 Putzing

Alternativer Wein des Jahres
Alternativer Wein des Jahres 2020: 2017 Sauvignon Blanc Numen Fumé Blanc von Johannes Zillinger aus dem Weinviertel.
Sekt des Jahres Grosse Reserve Grüner Veltliner Brut Nature
Sekt des Jahres 2020: 2015 Grüner Veltliner Brut Nature Große Reserve von Weingut Zuschmann-Schöfmann aus dem Weinviertel.

Burgenland:

Biersortiment des Jahres: Bierfracht, Kleinhöfleiner Hauptstraße 34, 7000 Eisenstadt
Wein des Jahres: 2016 Blaufränkisch Mariental, Ernst Triebaumer, Raiffeisenstraße 9, 7071 Rust

Oberösterreich:

Entdeckung des Jahres: Casa Amore Wein, Armin Kienesberger, Oberschaffenberg 12, 4707 Schlüßlberg, Bergland
Speck des Jahres: Karreespeck vom Duroc-Schwein, Friedrich Rudolf Pöll, Bahnhofstraße 27, 4655 Vorchdorf

Wein des Jahres für Familie Triebaumer © Triebaumer
Wein des Jahres 2020: Blaufränkisch Mariental 2016 der Familie Triebaumer in Rust. © Triebaumer
Entdeckung des Jahres, Casa Amore Wein, Armin Kienesberger © Casa Amore Wein
Entdeckung des Jahres 2020: Quereinsteiger Armin Kienesberger, Casa Amore Wein © Casa Amore Wein

Steiermark:

Hotel des Jahres: Almwellness Hotel Pierer, Teichalm 77, 8163 Fladnitz
Ausnahmewinzer des Jahres: Karl Schnabel, Maierhof 34, 8443 Gleinstätten, Südsteiermark
Braumeister des Jahres: Alfried Borkenstein, Brauerei Alefried, Rechbauerstraße 24, 8010 Graz
Likör des Jahres: Heidelbeerlikör, Barbara Hainzl-Jauck, Grazerstraße 231, 8523 Frauental
Kernöl des Jahres: Kiendler GmbH, Ragnitz 5, 8413 St. Georgen a. d. Stiefing

Hotel des Jahres © Almwellness Hotel Pierer Harald Eisenberger
Hotel des Jahres 2020: Höchster Erholungswert - Almwellness Hotel Pierer auf der Fladnitz © Almwellness Hotel Pierer, Harald Eisenberger.

Kärnten:

Koch des Jahres: Hubert Wallner, See Restaurant Saag, Saag 11, 9212 Techelsberg am Wörthersee
Honig des Jahres: Löwenzahnhonig, Bernhard Struckl, Twimberg 72, 9462 Bad St. Leonhard

vlnr Karl Hohenlohe, Hubert Wallner (See Restaurant Saag), Martina Hohenlohe © Michael Chuop, www.goodlifecrew.at
Koch des Jahres 2020: Hubert Wallner, See Restaurant Saag am Wörthersee © Michael Chuop, www.goodlifecrew.at

Tirol:

Wirtshaus des Jahres: Landgasthof Linde, Herr und Frau Ebster, Dorf 2, 6275 Stumm im Zillertal
Bierprojekt des Jahres: Fisser Imperial Braugerste, Zillertal Bier, Bräuweg 1, 6280 Zell am Ziller
Schnaps des Jahres: Spenling, Kaufmann Spirits, Wolfgang Kaufmann, Mühlberg 5, 6352 Ellmau
Extra-Hüttenguide Tirol: 145 Hüttenempfehlungen auf den schönsten Bergen Tirols.

Wirtshaus des Jahres, Landgasthof Linde Garten © Heli Hinkel
Wirtshaus des Jahres 2020: Idyllischer Landgasthof Linde im herrlichen Zillertal. © Heli Hinkel

Vorarlberg:

Weinkarte des Jahres: Burg Vital Resort, Oberlech 568, 6764 Lech am Arlberg
Ambiente Award: Altes Gericht, Herr und Frau Benner, Taverneweg 1, 6832 Sulz

Burg Vital Resort, Weinkeller, Oberlech, Lech am Arlberg © Burg Vital Resort
Weinkarte des Jahres 2020 geht, absolut verdient, an das Burg Vital Resort in Lech am Arlberg. © Burg Vital Resort

Partner

Burgvital Resort
Aurelio Lech
Bellevue Seehotel
Arthotel Cappella
Der Lärchenhof
Die Forelle
Hotel Schloss Mönchstein
Hotel Salzburgerhof
Jungbrunn – Der Gutzeitort
Kaiserhof
Verwöhnhotel Kristall Superior
La Perla
SO/Vienna
Hotel Schloss Seefels
Hotel am Domplatz
Seehotel Das Traunsee
Hotel Petrus

CulturBrauer
Laurent-Perrier
Nespresso
San Pellegrino
Schlumberger
Burschik
Romeo Caviar
Das Seekarhaus
Tauroa
Transgourmet
Das Tyrol Vienna
Park Hyatt Vienna
Feuerstein – Nature Family Resort
Hochfirst – Alpen-Wellness Ressort
Hotel Imperial Vienna
Parkhotel Sole Paradiso
Sand

*Tauroa steht als Qualitätssiegel für eine ausgesuchte Vielfalt einzigartiger Häuser, die sich durch herzliche Gastfreundschaft, gelebte Tradition, ihre unvergleichliche Lage und ein herausragendes kulinarisches Angebot auszeichnen.

Die neuen Guides (Restaurants + Getränke) sind ab 21. November 2019 um 39 Euro (inkl. Mwst) im Handel erhältlich und dicht gepackt mit Informationen über neue kulinarische Hotspots, Aufsteiger, Geheimtipps und die besten Weine, die Österreich zu bieten hat – eine Pflichtlektüre für jeden Feinschmecker.

Gault&Millau freut sich über die Zusammenarbeit mit Transgourmet, die in diesem Jahr als Warenkorb-Sponsor dabei sein wird.
PICTURES (downloadable)