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Josef Farthofer

Klare Sache: Kongressbirne

09.09.2017

Sorry, this entry is only available in German.

Premiere bei der Gault Millau Genussmesse (9. + 10. September im Kursalon Hübner in Wien) – Farthofers Bio-Kongressbirne zu verkosten! Léhar-Saal, Tisch 1.

Zurückhaltende Eigenschaften

Williamsbirne kann jeder! Der Mostviertler Schnapsbrenner Josef Farthofer arbeitet deshalb gerne mit seiner persönlichen Nummer 2, der Kongressbirne. Sie kommt der beliebten Williams-Birne aromatisch am nächsten und ist unter Schnapskennern besonders beliebt. Die alte Tafelbirnensorte wurde 1852 in Lyon gezüchtet, aber erst 15 Jahre später zu Ehren des Pariser Pomologenkongress auf den NamenKongressbirne getauft.

Schön ist sie nicht unbedingt. Sie ist mit einer Länge zwischen 9 und 12 cm recht groß, die Früchte sind unregelmäßig geformt, manchmal fast klobig. Die glatte, dünne Schale der Kongressbirne glänzt leicht und das Fruchtfleisch ist saftreich, süßlich und halbschmelzend.

Josef Farthofer bezieht die säurearmen Birnen aus Randegg, 30 Minuten südlich von Amstetten, aus der Bergbauernzone 3. Dort sind die Hänge besonders sonnig, was der Ende August reifenden Kongressbirne sehr entgegenkommt. Am falschen Standort kann die Tafelbirnensorte nämlich mehlig und rübig schmecken. Natürlich sind auch diese Birnen, wie mittlerweile alle Rohstoffe im Hause Farthofer, biologischen Ursprungs. Sie kommen von Hochstammbäumen auf sonnigen Streuobstwiesen, die Birnen werden vorsichtig von Hand geklaubt.

Farthofer Im Birnengarten © Manfred Horvath
Da komm ich her! Doris und Josef Farthofer beziehen ihre Kongressbirnen aus dem 30 min südlich von ihrer Destillerie entfernten Randegg im Mostviertler Hügelland. © Manfred Horvath
Farthofer Im Birnengarten 02 © Manfred Horvath
Das niederösterreichische Mostviertel ist für seine Mostbirnen-Vielfalt bekannt. © Manfred Horvath
Farthofer Kongressbirne © Farthofer
Eine Freude für jeden, der händisch Obst klaubt: Große Früchte! © Farthofer
Farthofer Kongressbirne 02 © Farthofer
Die Kongressbirne kommt der beliebten Schnaps-Birne Williams aromatisch am nächsten. Die Birnen für den aktuellen Birnenbrand stammen aus dem Jahr 2015. © Farthofer

Vorteile von Hochstammbäumen auf Streuobstwiesen

Obstbau wird heute grundsätzlich in Gartenanlagen bzw. Obstplantagen betrieben. Landschaftsprägend im niederösterreichischen Mostviertel sind allerdings die vielen stolzen, frei stehenden Birn- und Apfelbäume, die oft den Wegesrand zieren. Diese Obstbäume sind manchmal bis zu 200 Jahre alt. Obst von sogenannten Hochstammbäumen auf Streuobstwiesen ist im Vergleich zu Obst aus Gartenanlagen robuster gegen Frost, Pilze und Schädlinge. Der Nachteil ist allerdings, dass die Früchte von hohen Bäumen natürlich auch hoch fallen, was sie am Boden schneller faulen lässt.

Im Unterschied zu Williamsbirnen entfernt Josef Farthofer bei seinen Mostbirnen das Kerngehäuse nicht. Die Maische rührt er öfters durch, damit sie besonders homogen bleibt und mit dem Destillieren der Kongressbirn-Maische beginnt er bereits in der abklingenden Vergärung, damit der Gerbstoff im fertigen Destillat nicht zu sehr dominiert. Auf Trinkstärke von 40% Alkohol bringt Farthofer seine Bio-Kongressbirne rund zwei Jahre später mit dem besonders klaren und reinen Trinkwasser aus der Quelle in Familienbesitz. Alle seine Brände ruhen übrigens ein bis zwei Jahre in Edelstahltanks, bevor sie in den Verkauf kommen.

Preise

0,1 Liter € 13,90
0,35 Liter € 26,50
0,7 Liter € 51

Farthofer Im Birnengarten 03 © Manfred Horvath
Freude mit dem Produzenten über die tolle Qualität des Obstes. © Fotos Manfred Horvath
Farthofer Im Birnengarten 03 © Manfred Horvath
Zeit zum Ausrasten auf sonnigen Streuobstwiesen haben Doris und Josef Farthofer derzeit wenig, im Herbst gibt es für die beiden Schnapsbrenner alle Hände voll zu tun! © Fotos Manfred Horvath
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