Deutsch  |  English
NEWS

"Ask Wine&Partners.
They know how to do it"

Peter-Jordan-Straße 6/3
1190 Wien

+43 1 369 79 900
office@wine-partners.at
  | Suche

Farthofers liebster Brand

Nicht noch ein Whisky!?

25.06.2019

Sorry, this entry is only available in German.

Es steht drauf, was drin ist: "Vom Feld in die Flasche". Whiskies von Farthofer.

Vom Feld in die Flasche

Beginnen wir beim Feld. Der gebürtige Mostviertler Josef Farthofer (46) macht seit über 20 Jahren Schnaps. Bio. Seine neueste Leidenschaft sind Whiskies. Weil sie so komplex sind. Seine eigene Bio-Landwirtschaft ermöglicht ihm den Anbau des wichtigsten Rohstoffes für Whisky: Getreide. Auf 45 Hektar baut er sechs Sorten selber an, drischt und trocknet die teils seltenen Urgetreide wie Emmer, Nackthafer, Schlägler Roggen oder Nacktgerste.

Das Malz: Weil sich der extrem konsequente Brenner nicht weiter auf das dünn gesäte Angebot von handelsüblichen Bio-Malzen verlassen wollte, errichtete er letzten Winter seine eigene Mälzerei. Ein teures und aufwändiges Unterfangen, das viel Zeit und Fingerspitzengefühl verlangt. Kaum noch eine schottische Destillerie oder Bierbrauerei unterhält ihre eigene Mälzerei, in der gesamten Schweiz gibt es keine einzige.

Doris und Josef Farthofer vor ihrem Prunkstück, das gar nicht danach ausschaut: Die eigene Mälzerei.
Durch Feuchtigkeit und Wärme wird dem Korn der Impuls zum Wachstum gegeben.

Das Wasser: Einen kleinen Nachteil hat der Betriebsstandort Mostviertel in Sachen Wasserhärte. Teilweise weist Trinkwasser aufgrund des Kalkgesteins bis zu 23 deutschen Wasserhärtegraden (dH) auf. Farthofers sind in der glücklichen Lage, eine Quelle auf Granit im benachbarten unteren Mühlviertel zu besitzen. Hier schöpft Farthofer regelmäßig frisches, klares und extrem sauberes Wasser für seine Brände. Es weist nur 2 dH auf. Es ist das Geheimnis des extrem weichen Mundgefühls von Farthofers Destillaten.

Die Fässer: Die Reifung der Whiskies erfolgt in fünf verschiedenen Hölzern. Auch beim Holz überlässt Farthofer nichts dem Zufall: Sein Team und er zerlegen die Fässer, brennen sie neu aus und setzen sie vor Ort wieder zusammen. Etikettiert und nummeriert wird ebenso in der Destillerie.

Für sechs verschiedene Getreide sitzt Josef selbst am Traktor und Mähdrescher, Bio-Mais kauft er zu.
Das Getreide in der Weiche.

Die neuen zehn Gebote

Unveränderbar und mit ewiger Gültigkeit festgeschrieben. Wer – wie Josef Farthofer – seit mehr als 20 Jahren Bio arbeitet und alle Rohstoffe selbst anbauen und ernten will, hat nichts zu verbergen. Aus diesem Grund haben Doris und Josef Farthofer ihre Whiskies auf zehn Transparenzen hin durchleuchtet – quasi die zehn neuen Gebote.

  1. Die Böden
  2. Die Getreidesorten
  3. Das Wasser
  4. Das Malz
  5. Die Destillation
  6. Ab ins Fass
  7. Die Reifung
  8. Das Finish
  9. Die Subskription
  10. …und, worauf ganz bewusst verzichtet wird.

 

Reifung mal anders: Farthofer lagert einen Teil seiner Whiskies in Containern.
Whisky-Nosing. Farthofers Aushängeschild ist Whisky aus Bio-Brauweizen Hermann, in Mostello Fässern gereift.

Farthofer Whiskies – jetzt verfügbar

Jeweils 0,5 Liter, 40 % Alkohol

  1. Farthofer Whisky Nackthafer 2015 – € 38,50
  2. Farthofer Bio-Whisky Brauweizen Hermann 2015 – € 41,90 (ausverkauft)
  3. Farthofer Whisky Schlägler Roggen 2014 – € 38,50 – Übrigens bei der New York International Spirits Competition soeben mit Gold prämiert!Ab Sommer/Herbst
  4. Farthofer Bio-Whisky Gerste – ab Anfang August – € 41,90
  5. Farthofer Bio-Whisky Mais – ab Ende Oktober € 45,90
  6. Farthofer Bio-Whisky Nackthafer – ab Mitte November – € 53,90
Josef Farthofer vor seiner Kupfer-Destille.
Doris ist die Frau hinter Farthofer. Sie ist für den Vertrieb und Führungen in der Destillerie zuständig.
DOCUMENTS (downloadable)
PICTURES (downloadable)