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Brotfestival in Wien

Sie stecken alle unter einer Kruste

28.01.2019

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Kruste&Krume 2018 Brotbackshows © Lukas Lorenz
Es wird wieder gestaubt, was das Zeug hält. Am 23. März gibt es in Wien nur einen Place-to-be: Das Kruste&Krume Brotfestival. © Lukas Lorenz

Seit 2016 organisiert Brotbuchautorin, Mehl-Greißlerei- und Brotbackatelierbetreiberin Barbara van Melle, Kruste&Krume, das Brotfestival. Erstmalig aber präsentieren sich die besten Bäcker mit ihren regionalen Lieferanten und bilden einzigartige Brot-Ländereien. Für den Besucher bedeutet das, dass sie auf 6000 Quadratmetern von Brot-Länderei zu Brot-Länderei schlendern können. Von Wien bis nach Tirol. Von der Slowakei bis Italien. Und von überallher präsentieren sich die besten Bäcker mit ihren Lieferanten und regionalen Backbesonderheiten sowie Produkten. „Brot in einem derartigen kulturellen Direktvergleich. Das gab es noch nie!“, freut sich Barbara van Melle, Organisatorin und Initiatorin des Brotfestivals.

Dem Brot sein Fest
Auf dem Kruste&Krume Brotfestival zeigen also die besten Bäcker Österreichs und darüber hinaus, was gutes Brot in ihrer Region ausmacht und wie ihre Kultur und Seele in diese Laibe miteinfließt.
Lieferanten, vom Müller bis zum Gewürzspezialisten, veranschaulichen ihren Part an der Entstehung von richtig gutem Brot. Jede Brotländerei zeigt auf, wie Bäckereibetriebe das Handwerk stärken, regionale und nachhaltige Produktion fördern und in heimischen Landwirten und Handwerksbetrieben die perfekten Partner finden.

Biodiversität, der Erhalt von alten Getreidesorten, wie der Laufener Landweizen, Schlägler Roggen oder Tauernroggen sind wichtige Themen für handwerklich arbeitende Bäcker. Und somit auch für Kruste&Krume. Denn sie machen einen großen Teil des guten Geschmacks aus. Das bestätigt auch Hans Gahleitner, Mühlviertler Bauer und Retter der erfolgreichsten Dinkelsorte Mitteleuropas, der sich das Kruste&Krume Königreich für einen Tag natürlich auch nicht entgehen lässt.

Als Brot-Länderei-Beispiel sei hier die Bäckerei Felber aus dem steirischen Joglland genannt: Die Bäckerei Felber aus Birkfeld kommt mit ihrem „Hoamatbrot“, das aus eigenem Roggen gebacken wird. Begleitet von Bauer Franz Tiefengraber aus Waisenegg, der den Roggen anbaut und der Schaflermühle, in der er perfekt vermahlen wird. Als Partner mit dabei ist die Ölmühle Fandler, die sich seit vier Generationen der Herstellung großartiger biologischer Öle verschrieben hat sowie die Steirischen Naturparke mit Produzenten herausragender Produkte aus alten, raren Apfelsorten der Streuobstwiesen. Es ist also eine einmalige Möglichkeit das Brot vom Korn bis zum Endergebnis – in jedem einzelnen Schritt genau kennenzulernen und zu verkosten.

Brot-Ländereien von der Wachau über das Weinviertel, vom Südburgenland über Tirol und bis hin nach Italien, die Slowakei und Polen, zeigen heuer auf dem Kruste&Krume Brotfestival, was gutes Brot ausmacht. Brot im kulturellen Direktvergleich – unter der gemeinsamen Kruste bester Produktqualität und Leidenschaft für das Handwerk. Mit dabei in der oststeirischen Brot-Länderei sind neben der Ölmühle Fandler, auch ein paar rare Apfelsorten von den Steirischen Streuobstwiesen der Steirischen Naturparks.

Kruste&Krume 2018 Brotbackshow © Lukas Lorenz
Bei der Bühnenshow zeigen Bäcker live Tipps und Tricks, wie man richtig gutes Brot backt. © Lukas Lorenz
Kruste&Krume Bäckermarkt © Lukas Lorenz
Der Bäckermarkt lädt die Besucher zum degustieren und kaufen ein. © Lukas Lorenz


Striezelflechten auf Zeit
Der beliebte Back-Wettbewerb wird heuer als öffentliche Show durchgeführt. In der Kategorie „Probaking“ werden diesmal die Profis auf der Showbühne gegeneinander antreten und sich im Handsemmelschlagen batteln, um den Preis der schönsten Handsemmeln für ihren Betrieb nach Hause zu tragen. Die engagierten Hobbybäcker sind in der Kategorie „homebaking“ eingeladen, ihr Talent im Striezelflechten öffentlich unter Beweis zu stellen. Auf die Gewinner warten wie immer tolle Preise. Ganz abgesehen vom Jubel des Publikums, das heuer erstmals live mitfiebert, ob der Plan der schönsten Semmel nun aufgeht oder nicht.

Alle Geheimnisse werden gelüftet
Jedes Jahr zeigt das Kruste&Krume Brotfestival wie viel Luft in unserer Brot-Kultur eigentlich noch nach oben ist. Und schreibt sich eines in dicken Lettern auf die Fahnen: Beim Kruste&Krume Brotfestival steht Austausch ganz oben auf dem Programm. Mehr Hände, backen nun einmal nicht nur mehr, sondern auch bessere Brote. Heuer erstmals nicht nur in der Profi-Backstube, sondern auch in einer Haushaltsküche, ausgestattet von den Kruste&Krume Partnern Miele, EWE-Küchen und Kenwood. „Viele Back-Profis geben mir immer wieder dasselbe Feedback: Obwohl wir uns täglich mit Brot beschäftigen, kehren wir vom Brotfestival jedes Mal wieder mit vielen neuen Inspirationen in unsere Backstuben zurück“, sagt Barbara van Melle glücklich.

Profis lernen von kreativen Amateuren, die durch ihre „Unbedarftheit“ oft mit ganz neuen frischen Ansätzen an die Thematik herangehen. Hobbybäcker von echten Profis, denen Mehl und Brotgewürz quasi in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und Große von Kleinen, sowie umgekehrt. Wie bei den diversen Kinderworkshops, wo Meisterbäcker Hand in Hand mit den jüngsten Fans des Brotes Brezen und Schmetterlinge formen. Ob die Kunstwerke dann als Andenken mit nachhause kommen, oder gleich vor Ort verkostet werden, obliegt den kleinen Künstlern selbst.

Sauerteigbörse
Von Geheimniskrämerei hält man also nichts auf Österreichs größtem Brotfestival überhaupt. Austausch steht auf der Tagesordnung, das geht bis hin zum Sauerteig. Denn wie schon in den Vorjahren, gelangen auch Luisa und Robby, und wie die fast schon zur Familie gehörenden Sauerteige alle heißen, hier unter Leute. Sauerteigleute. Austausch der Kulturen, wenn man so will. Der eine ganz neue Brotvielfalt in die brotliebenden Haushalte bringt.

Kruste&Krume Kinderbacken © Lukas Lorenz
Früh übt sich: Auch die kleinsten Besucher werden in die Kunst des Brotbackens eingeführt. © Lukas Lorenz
Kruste&Krume Sauerteigbörse © Lukas Lorenz
Sauerteig ist Sauerteig? Von wegen! Die Sauerteigbörse zeigt wie vielfältig der Vorteig für Brot sein kann. © Lukas Lorenz


Wie alles begann…
Das Märchen vom Duft des guten Brotes, und der in Wirklichkeit viel zu lange fehlenden Bühne für eines der wichtigsten Kulturgüter unserer Gesellschaft, begann mit einer ganz simplen Frage, die Journalistin Barbara van Melle im Jahr 2015 stellte. „Was macht gutes Brot eigentlich aus und warum sperren nach wie vor 60 Bäckereibetriebe jedes Jahr zu?“. Die Erkenntnis der Autorin war: Das wissen gar nicht viele, und von denen, die es wissen, weiß keiner. Ergo: Ein Buch muss her. Die Beantwortung dieser Frage in Form des Buches „Der Duft von frischem Brot“, verkauft sich heuer bereits in dritter Auflage. Doch damit nicht genug.

Auch die Orte, an denen man richtig gutes Brot backen kann, sind viel zu rar gesät. Erkennts` und eröffnet gemeinsam mit Bäckermeister Simon Wöckl Anfang 2018 das erste Brotbackatelier des Landes in Wien. Hobbybäcker lernen hier in Kursthemen – vielfältig wie die Welt des Brotes – das Geheimnis von hochwertigen Mehlen, den Tipps zum Brotbacken im Haushaltsofen sowie den Zugang zu unserem so wichtigen Kulturgut.

Kruste&Krume Brotback-Atelier von aussen © Lukas Lorenz
Seit Februar 2018 gibt es in Wien das erste Brotbackatelier. © Lukas Lorenz
Barbara van Melle und Simon Wöckl © Lukas Lorenz
Bäckermeister Simon Wöckl, Kruste&Krume Orgnaisatorin Barbara van Melle. © Lukas Lorenz

Was richtig gutes Brot ausmacht, kann man also auf dem Kruste&Krume Brotfestvial erleben sowie verkosten und in den Workshops im Atelier selbst erfahren. Und zuhause? Oder im Restaurant? Wie macht der Brot-Aficionado da gutes Brot, wenn hochwertiges Mehl und fachgerechte Gerätschaften fehlen? Ja, das haben sich auch Barbara van Melle und ihr Kruste&Krume Team gefragt. Die Antwort schließt seit Anfang Dezember 2018 direkt an das Atelier in der Heumühlgasse an: Die Greißlerei. Das erste Spezialgeschäft für Mehle und Brotbackbedarf in Österreich.

Kruste&Krume Mehlgreißlerei © Lukas Lorenz
Österreichs erste Mehl-Greißlerei bietet das nötige Zubehör, damit das Brot auch wirklich perfekt gelingt. © Lukas Lorenz

Die Brotgemeinschaft formiert sich also in den heimatlichen Gefilden. Aus den verschiedensten Brot-Ländereien strömen die Botschafter des guten Brotes herbei, um beim größten Brotfestival des Landes, Kruste&Krume 2019 am 23. März in der Wiener Marx Halle zu zeigen: Das macht gutes Brot aus. Das macht uns aus.

Kruste & Krume
Brotfestival

Samstag, 23. März 2019
9 bis 19 Uhr
Marx Halle, Wien
Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

Online Tickets sind jetzt erhältlich.
Preis 8 Euro
Tickets an der Tageskassa 10 Euro
SchülerInnen, Studierende, PensionistInnen 8 Euro

Kinder bis 12 Jahre besuchen das Kruste&Krume Brotfestival kostenlos. Zahlung möglich mit Kreditkarte (MasterCard, VISA), PayPal, SOFORT Überweisung, Vorkasse. Kauf und Zahlung werden über unseren Ticketpartner NTRY abgewickelt.

Tickets sind online über die Kruste&Krume-Homepage oder direkt auf ntry.at erhältlich.

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