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Kupfergrube Riesling Sekt 2013

Unikat – nur bei der Versteigerung!

10.09.2019

Wenn am 22. September 2019 die traditionelle Versteigerung an der Nahe stattfindet, wird Gut Hermannsberg einmal mehr ein Unikat zur Auktion bringen. Mit einer 100 Punkte TBA aus 2015 und einem historischen Riesling – der letzten Flasche aus 1921 -hat das Gut in den letzten zwei Jahren neue Rekorde gesetzt. Beide Weine stammten aus der VDP.Grossen Lage Kupfergrube. Aus dem gleichen Weinberg kommt nun ein umwerfender, handgemachter Sekt in kleiner Auflage.

Gut Hermannsberg Lage Kupfergrube © Nils Weiler
Atemberaubend steil: Die VDP.Grosse Lage Kupfergrube © Nils Weiler

Im Jahr 2013, Gut Hermannsberg war gerade vom GaultMillau zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt worden, wagte sich Weinmacher Karsten Peter an ein großes Projekt heran: er wollte einen Riesling-Einzellagen-Sekt herstellen.

Die Grundvoraussetzungen waren optimal: Vier Jahre lang schon pflegte Peter die Weinberge von Gut Hermannsberg und hatte sie von konventioneller zu nachhaltiger Bewirtschaftung umgestellt. Die Reben wurden zu höherer Laubwand und geringeren Erträgen erzogen. Die Veränderungen waren sicht- und schmeckbar. Die Weine waren von Jahr zu Jahr dichter, komplexer, eigenständiger und anspruchsvoller geworden. Besonders die Kupfergrube – jener nach Südwesten gerichtete Steilhang, der dem Gut nicht nur seine höchstbewerteten Weine liefert, sondern auch die Herzfarbe des gesamten optischen Auftrittes – hatte eine unglaubliche Qualitätsentwicklung bewiesen.

Perfekter Jahrgang

Darüber hinaus bot sich der Jahrgang 2013 als ein Sekt-Jahr an, denn der Witterungsverlauf war kühl und die Reife schritt langsam voran. Als Peter die Rieslingtrauben für den Sekt im September erntete – lang vor der Ernte der stillen Weine – zeigten sie eine unglaubliche Fruchtigkeit und hohe Frische bei mäßiger Zuckerreife. Genau das wünscht man sich, wenn man einen großen Schaumwein mit langer Lebensdauer herstellen möchte.

Gut Hermannsberg Karsten Peter © Gut Hermannsberg
Winzer Karsten Peter © Gut Hermannsberg

Ohne Kompromisse

Peter vinifzierte zunächst den Grundwein mittels spontaner Gärung und füllte diesen im Juni 2014 in Sektflaschen für die zweite Gärung. Anschließend reifte der Sekt fünf Jahre lang auf der Hefe, die erst 2019 mit kleinen Rüttelbewegungen über mehrere Monate lang im Kopf der Flasche gesammelt wurde. Im Juli 2019 degorgierte Peter die 800 Flaschen. Nach der Flaschengärung und 66 Monaten Hefelager zeigt sich der Sekt in derart perfekter natürlicher Balance, dass Karsten Peter auf jegliche Dosage verzichtet, obwohl dieser Sekt gerade einmal 1,6 g (!) Restzucker hat, knochentrocken also. Auch wenn auf dem Etikett Extra Brut steht, ist das „Brut Nature“ im besten Sinne.

Riesling ist der Größte

Experten sind sich einig, daß Riesling eine der größten Rebsorten der Welt ist. Doch einen Schaumwein daraus herzustellen, ist eine Herausforderung, an die sich wenige wagen. Bei Champagner etwa sind Chardonnay und Pinot Noir die Hauptsorten, beide geben neben feiner Frucht auch Cremigkeit. Eine Eigenschaft, die man beim Riesling nicht finden wird. Er steht vielmehr für Präzision, straffe Struktur und Mineralität. „Für einen Schaumwein aus Riesling braucht es eine Top-Lage, die schon zu einem frühen Erntezeitpunkt starke Charakterausprägung zeigt. In der Vinifizierung muss man mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen, um die Frische in den Wein zu bringen ohne Grüntöne zu forcieren. Und schliesslich – und das erscheint mir das allerwichtigste – muss man dem Rieslingsekt sehr, sehr lange Reifezeit gönnen!“ resümiert Karsten Peter.

2013er ab der Auktion erhältlich

Der außergewöhnliche Sekt aus der Kupfergrube wird mit nur 240 Flaschen bei der Nahe-Auktion am 22. September lanciert. Gebote können an die Kommissäre der Auktion oder direkt an Gut Hermannsberg gesendet werden.

Gut Hermannsberg Riesling Kupfergrube Sekt 2013
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